Nahe der Natur

Mitmach-Museum für Naturschutz

PM aktuell

Hier findet sich stets die aktuelle Pressemitteilung (PM) des 'Nahe der Natur'-Museums innerhalb seines Presse-Service.


1 gültige Meldung (vom 7. Dezember 2020, gültig bis April 2021), Fließtext nachfolgend:

(Weiteres auf Presse-Hauptseite / Frühere Meldungen und erschienene Beiträge in unserem Presse-Archiv).


Über Leben Nahe der Natur: Mitmach-Museum bleibt aktiv.

Stürmen getrotzt – Aktuelle kreative Digital-Angebote aus Staudernheim

Staudernheim, 7. Dezember 2020: „Das war ein stürmisches, aber dennoch erfolgreiches Jahr“, berichten Ursula & Michael Altmoos vom „Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ in Staudernheim. Die Einrichtung muss wie alle Museen mindestens bis 10. Januar geschlossen bleiben – und zeigt dennoch, wie man in schwierigen Zeiten (über)leben kann, möchte Mut machen, sowie mit Besuchern und Interessierten in Verbindung bleiben.

Vor kurzem wurde die zweischneidige Jahresbilanz gezogen: Es gab infolge der begrenzten Öffnungszeiten 2020 und dem Ausfall vieler großer Gruppenangebote einen deutlichen Besucher- und Umsatzrückgang des zuvor auf Wachstumskurs arbeitenden Museums. „Aber in der Zeit, in der Einzelpersonen und Kleingruppen zu uns kommen durften, waren es mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, mit vielen positiven Rückmeldungen, und es blieb alles gesund“, so Ursula Altmoos, die auf diesem Positiven weiter aufbauen kann. Die neue Hauptsaison soll am 11. April 2021 starten.

Das Museum hat jetzt seine digitalen Angebote ausgebaut: Neu ist eine Chronik mit Bildern und Links auf seinen Webseiten (www.nahe-natur.com/Chronik/). „Damit kann ein Jeder auf der ‚Abenteuerreise‘ unseres kreativen Museums und von Naturschutz auf mal andere Art teilnehmen“, lacht Ursula Altmoos. In der Tat zeigt die Webpräsenz und dessen Inhalte-Portals „Freinatur“ (www.freinatur.net) viele Themen und Anregungen rund um Natur.

Viel Sorgfalt steckt das Museum auch in sein Webradio „NATURADIO“ (Info/Einschalten: www.naturadio.net), das inzwischen als Vollprogramm Musik aller Stile zu Umweltthemen ausstrahlt: „Erhörte Vielfalt – rund um die Uhr, weltweit frei via Internet: Musik für Natur und Frieden über alle Grenzen hinweg“ so Michael Altmoos in der Stationsansage. Viele Musikwünsche bestätigen Interesse und reichen von instrumentalen Naturstimmungen über anspruchsvolle Umweltsongs bis zu lustigen Einschüben wie „Hörst Du die Regenwürmer husten?“ - „Das darf Menschen, Musik und Natur verbinden, anregende Unterhaltung sowie Freude und Mut unterstützen“, so Altmoos. „Und an den Weihnachtstagen senden wir ein besonderes Programm, verbunden im tiefen Wunsch nach Besinnung und Frieden.“

Kraft und Mut hat das Museum selbst gebraucht: Michael Altmoos verlässt jetzt werktäglich beruflich das Bundesland Rheinland-Pfalz in ein Nachbarland, nachdem sein Arbeitgeber, die Umweltverwaltung Rheinland-Pfalz, anhaltend versucht hat, seine windkraftkritischen Äußerungen im Museum und auf Vorträgen durch entsprechende Auflagen in die zuvor jahrelang problemlos bestehende Nebentätigkeitsgenehmigung zu verhindern, „obwohl ich in meiner Tätigkeit dort gar nichts mit Windkraft zu tun hatte und alles klar getrennt war“, sagt er. „Es ist hart, wenn man aus dem Dunkel der Politik als Museum und Mensch wegen rein sachlichen Äußerungen in der Berufsexistenz angegriffen wird. Das steht unserem Verständnis pluralistischer Demokratie und Museumsethik entgegen. Es lässt in Abgründe eines aggressiven Windkraftgeflechtes blicken“, so Ursula Altmoos immer noch erschüttert.

Auch zum Selbstschutz hat das Museum die grundlegenden nicht internen Sachverhalte öffentlich gemacht. Die Landes-Presse und ein Dokumentarfilm berichteten, verlinkt auf den Webseiten des Museums. Niemals will sich das Museum seine Unabhängigkeit nehmen und Inhalte „zensieren lassen“, wie die beiden hervorheben. „Wissenschaftliche Fakten, Pro und Contra, offene Dialoge und auch windkraftkritisches Sachmaterial werden weiterhin angeboten“, wie sie angesichts weiterer Windkraftplanungen auch in der Nahe-Region sorgenvoll erwähnen:

„Die noch schöne Naheregion ist landschaftliche Weltklasse, das ist touristische Grundlage, so sagen auch Besucher von weit her und unsere ‚Volunteers‘ aus aller Welt. Energiewende und Klimaschutz gehen ganz anders, als weitere Horizonte zu verbauen. Unsere eigenen knappen Ressourcen wollten wir aber nicht in einen Rechtsstreit mit dem Land vergeuden, daher der für uns etwas nachteilige Wechsel. So konnten wir dem Druck widerstehen und werden frei weitermachen, haben insofern gewonnen. Doch sind wir sehr traurig, dass wir das überhaupt tun mussten“, so Michael Altmoos und erläutert weiter: „Alle Menschen und Meinungen sind bei uns willkommen, wir sind Begegnungsort und Naturerlebnisort. Man muss uns oder manche Positionen ja nicht mögen, aber sollte uns nicht so existenziell angreifen, schließlich haben wir ja auch viele Windkraftfans gerne zu Gast, und Vielfalt lebt“.

Als unabhängiges Museum sind Einnahmen nötig, die wegen Lockdown ausbleiben. Umso wichtiger ist den beiden auf ihren kleinen Museumsshop in Staudernheim hinzuweisen (www.nahe-natur.com/Shop), der jederzeit nach Absprache öffnet. Die Corona-Zeit wurde von Michael Altmoos genutzt, um ein neues Buch „Besonders: Schmetterlinge“ zu schreiben, das vorbestellbar ist und 2021 erscheint. Das 2020 preisgekrönte Buch „Der Moosgarten“ gibt es bereits und im Shop gesellen sich hochwertige Kalender, Erlebnis-Gutscheine, Spiele, weitere Bücher und qualitätsvolle Natur-Kunst dazu. Der Erlös dient dem Museum.

Der Winter wird zudem genutzt, um in der Sammlung zu arbeiten und die neue Saison vorzubereiten. „Wir haben viel Schwung, denn die Natur und viele liebe Menschen geben uns Kraft“, freuen sich die „Altmoose“ und hoffen auf ein weniger schwieriges neues Jahr. In ihrem Moosgarten, kleiner Teil des Museumsgeländes, arbeiten sie jedenfalls stets daran, dass „lebendiges Grün das Grau und Braun dieser Welt friedlich besiegt“, wie sie nicht nur mit Bezug auf die derzeit trübe Jahreszeit und mit einem Lächeln betonen.

Kontakt zum Museum/Shop: Ruf 06751-8576370 / Einstieg in alle digitalen Angebote:


Museum „Nahe der Natur“: www.nahe-natur.com

Musik-Web-Radio zur Natur aus dem Museum: www.naturadio.net

-------

Kontakt / Rückfragen:

Ursula & Michael Altmoos

NAHE DER NATUR

E-Mail: info@nahe-natur.com

Telefon: 06751-8576370 (Büro), 0172-9108039 (Gelände)

-------

Mehr News von und über uns in unserem aktuellen Newsletter.


Wald-Wildnis und Freiraum - Teil eines anregenden Naturschutz-Museums mit laufend aktuellen News.


 

Nahe der Natur - Freiraum, Museum und Betrieb - immer ein Erlebnis! - Hier /zurück zur Presse- und Medien-Übersicht.