Artenvielfalt & iNaturalist-Projekt Nahe der Natur
Das 'Nahe der Natur'-Gelände (Freiraum) ist mit 8 Hektar ein kleines großes Refugium für Biodiversität voller Dynamik. Arten kommen und gehen, Lebensräume stellen sich ein, Ökosysteme entstehen und verändern sich - natürlich in Austausch mit der umgebenden Landschaft. Wir dokumentieren die Entwicklungen im eigenen Gelände samt Artenvorkommen.
Dabei geht es nicht nur um seltene Arten (die gibt es hier auch), sondern um repräsentative Artenvielfalt, wenn wir wie hier der Natur Raum und Zeit geben. Wir beobachten, wie Wildnis und gestaltete Lebensräume sich ergänzen. Das ist einerseits mit einigen Aspekten ein repräsentatives Modell, andererseits mit ein paar Eigenheiten eines besonderen Standortes versehen: Einst menschengestaltetes industrieland (Steinbruch) und Agrarland wird der Natur überlassen.
Nicht unbedingt hohe Artenzahlen und eine Jagd danach sind Ziel, sondern Struktur, Funktionen, und Dynamik der Natur, die durch Kombination typischer Pflanzen und Tiere abgebildet wird: häufige und seltene, hässliche und schöne, kleine und große, aber alle mit Eigenwert, den wir entdecken können.
Es ist spannend und macht große Freude, die wechselnden Artenvorkommen zu erfassen. Wir dokumentieren das in unserem Monitoring (intern - wegen Datenschutz und Vorsorge vor Seltenheitsjägern - Ergebnisse aber gern auf wissenschaftliche Nachfrage). Aber es gibt auch Öffentliches:
iNaturalist-Projekt
Öffentliche Listen, Fotos und Mitmach-Möglichkeiten für alle Besucher bestehten seit 1. Juni 2026 und andauernd über unsere Projektseite bei der 'citizen science'-Plattform iNaturalist. Hiermit die Einladung an Interessierte, hier öfter reinzuschauen und bei Besuchen hier vor Ort die spannende Artenvielfalt mit zu entdecken und unsere Kenntnisse zu ergänzen. - Hier geht es zum Projekt iNaturalist - click.
Einblick in unsere Artenvielfalt
Demnächst mehr hier in Beispielen.
Profis können bei uns gerne Listen udn Erfahrungen austauschen: Kontakt info(a)nahe-natur.com
Segelfalter fliegen im Naheland in 2-3 Generationen und bilden eine regionale Metapopulation. Immer wieder sind Exemplare in unserem 'SchmetterlinsReich' zu entdecken. Foto (c) Michael Altmoos von hier.
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